Die Wichteltür in der Küchenwand
Am 1. Dezember ist plötzlich eine Tür in der Küchenwand. 24 Abende, 24 Vorlesegeschichten — zum Vorlesen ab 4 und zum Selberlesen ab 8.
Worum es geht
Vierundzwanzig Abende. Vier winzige Nissen.
Vierzehn Zentimeter hoch, moosgrün, mit einem winzigen roten Briefkasten daneben, in dem ein Zettel liegt, der kleiner ist als ein Daumennagel. Marie ist neun und findet die Tür als Erste. Ihr großer Bruder sagt, die habe bestimmt Papa gebastelt. Papa sagt gar nichts.
Hinter der Tür wohnt Nils. Er ist zwölf Zentimeter groß und redet zu viel. Später kommen Nila dazu, die klüger ist als er, dann Ole, der alles repariert, und Leni, die fast nie etwas sagt und dafür alles sieht. Sie verstecken sämtliche linken Socken, tragen Zahnpasta-Fußspuren über den Badezimmerspiegel und backen nachts sechzig Plätzchen, von denen elf zusammen ein normales ergeben. Und irgendwann merkt Nils, dass Quatsch nicht das ist, was man macht — sondern das, was jemand sieht.
Was in diesem Buch steckt
- 24 Kapitel, eines für jeden Abend im Dezember
- Jede Geschichte dauert etwa zehn Minuten — genau eine Gutenachtgeschichte lang
- 25 ganzseitige Illustrationen in warmen Aquarellfarben
- Ein Vierzeiler am Ende jedes Kapitels, den Kinder nach drei Tagen mitsprechen
- Ein Anhang mit 24 Ideen für die eigene Wichteltür — für die Erwachsenen
Braucht man dafür eine Wichteltür?
Nein. Das Buch funktioniert vollständig für sich. Wenn bei euch aber schon eine kleine Tür an der Wand klebt, wird es zum Begleitbuch dazu — und der Anhang nimmt euch die Frage ab, was ihr euch vierundzwanzig Abende lang einfallen lassen sollt.
Vorlesen macht Erwachsenen hier genauso viel Freude wie Kindern. Das war die Bedingung beim Schreiben.
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